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Gas

Man unterscheidet bei Materie verschiedene Aggregatzustände. Fest, flüssig sowie gasförmig (siehe hierzu auch Phasendiagramm). Ob Plasma als vierter Aggregatzustand bezeichnet werden kann ist unklar, da seine Entstehung nicht durch Phasenübergänge sondern durch eine Reaktion entsteht. Als Gas wird Materie bezeichnet, die aufgrund der freien Beweglichkeit der Moleküle keine bestimmte Gestalt hat und jeden Raum in den Sie gebracht wird völlig ausfüllt. Hierbei ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Moleküle bewegen abhängig von der Temperatur. Bei ausreichend hoher Temperatur kann jeder Körper in ein Gas verwandelt werden. Weiterhin lässt sich jedes Gas bei ausreichendem Druck und unterhalb der kritischen Temperatur wieder zurück in eine Flüssigkeit verwandeln (siehe hierzu auch tiefkalte flüssige Gase). Die Gasgesetzte beschreiben den Zusammenhang zwischen Druck, Temperatur und Volumen.

Siehe hierzu auch Ideales Gas und Realgasfaktor

Die Veränderung der Aggregatzustände und deren Bezeichnung:

Aggregatzustand vorher Aggregatzustand nachher Bezeichnung der Zustandsänderung Bemerkungen
flüssig gasförmig Verdampfung Flüssigkeitstemperatur ist größer oder gleich der Siedetemperatur
flüssig gasförmig Verdunstung Flüssigkeitstemperatur ist kleiner als die Siedetemperatur
fest gasförmig Sublimation Bekanntes Beispiel: Kohlensäure -56,6°C und 5,18 bar abs.
gasförmig flüssig Kondensation  
flüssig fest Gefrieren od. Erstarren  
fest flüssig Schmelzen  
gasförmig fest Resublimation Schnee (Eisnadeln) entstehen bei Temperaturen unterhalb von -35°C aus Wasserdampfgas. (Siehe hierzu Wegener Theorie)
Aggregat-zustand vorher Aggregat-zustand nachher Bezeichnung der Zustands-änderung Bemerkungen
flüssig gasförmig Verdampfung Flüssigkeitstemp. ist größer oder gleich der Siedetemperatur
flüssig gasförmig Verdunstung Flüssigkeitstemp. ist kleiner als die Siedetemperatur
fest gasförmig Sublimation Bekanntes Beispiel: Kohlensäure -56,6°C und 5,18 bar abs.
gasförmig flüssig Kondensation  
flüssig fest Gefrieren od. Erstarren  
fest flüssig Schmelzen  
gasförmig fest Resublimation Schnee (Eisnadeln) entstehen bei Temperaturen unterhalb von -35°C aus Wasserdampfgas. (Siehe hierzu Wegener Theorie)

Temp. = Abkürzung für Temperatur

Stoffdaten entlang der Dampfdruckkurve für einige ausgewählte Gase finden Sie hier:

Weiterhin finden Sie für viele Gase unter Stoffdaten-Gase wichtige Stoffwerte

 

Eine Übersicht über Online Tools rund um Gase finden Sie unter Online Tools

 

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